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Ostafrika: Tansania Tansania Nature Ride 8 Tage ab 4300 €
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Tansania Nature Ride

Unter dem Motto "Reitsafaris für Naturschutz" kombiniert diese Reise aufregende Ausritte, kulturellen Austausch und Erlebnisse in der Natur vor der atemberaubenden Landschaft Nordtansanias.

Ihre Teilnahme an dieser Reitsafari finanziert direkt den Betrieb einer "Mounted Ranger Unit" und ermöglicht die Versorgung von Pferden für Naturschutzaktivitäten im Busch. Mit Ihrer Teilnahme an dieser Safari tragen Sie aktiv zum Schutz und Erhalt der afrikanischen Tierwelt und ihrer Lebensräume bei.

Interessierte Gäste haben die Möglichkeit, die wichtige Arbeit der berittenen Ranger-Einheit hautnah zu erleben. Bei geführten Exkursionen und interaktiven Erlebnissen erfahren die Gäste mehr über Naturschutzstrategien, Wildtierüberwachungstechniken und die täglichen Herausforderungen der Ranger im Feld.
   

Kurz & Knapp

Wanderritt mit Mobilen Camps und Lodgeaufenthalten
Erfahrene Reiter
Arusha Nationalpark
Naturschutz hautnah erleben

Reise- und Gesundheitshinweise

Bitte beachten Sie die allgemein gültigen Regeln und Informationen des Auswärtigen Amtes zu Reisen nach Tansania.
 
© pferdesafari.de GmbH
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Leistungen

Gruppentransfers zu bestimmten Uhrzeiten
Verpflegung während der Safari inkl. Kaffee, Tee, Wasser, Rosella-Saft (ausgenommen Getränke auf den Lodges)
Reiten und Aktivitäten laut Ablaufplan
Englischsprachige Guides
1. Tag

Anreise

Anreise zum Kilimanjaro International Airport, wo Sie bereits erwartet werden. Nach einer kurzen Fahrt (ca. 45 Min.) kommen wir im Dolly River Camp an, das Domizil für die erste Nacht. Je nach Ankunftszeit haben Sie vor dem Abendessen noch ein wenig Zeit sich auszuruhen oder evtl. sogar einen Spaziergang am Fluss zu unternehmen.
2. Tag

Arusha Nationalpark

Nach dem Frühstück fahren wir zum Arusha Nationalpark, der trotz seiner geringen Größe ein erstaunliches Artenreichtum vorweist. Außerdem liegt hier der berühmte Mount Meru, der zweithöchste Berg Tansanias mit seinen atemberaubenden Aussichten und grünen Wäldern. Wir brechen auf zu einem Tagesritt durch den Park, und entdecken die schönsten Ecken. Hier haben wir gute Chancen auf Sichtungen von Giraffen, Zebras, Büffel, Antilopen, viele Vogelarten und mit etwas Glück auch Elefanten! Hier leben auch die gefährdeten Colobus-Affen. 
Abendessen und Übernachtung in einer Lodge am Rande des Nationalparks (z.B. Hillside Retreat oder ähnlich, nach Verfügbarkeit).
3. Tag

Tierwelt, Kultur und schöne Aussichten

Wir starten den Morgen mit einem Ausritt zu einem zauberhaften Wasserfall, wo wir den kühlen Sprühregen genießen. Weiter geht es über die "Büffel-Lichtung", einer grasbewachsenen Fläche wo oft große Herden von Büffeln grasen. Wir starten den Aufstieg zum Mt. Meru, unter dem Blätterdach des dichten Waldes. Hier wird es einige unwegsame Streckenabschnitte geben, wo Sie absteigen und das Pferd führen müssen. 
Bald erreichen wir einen besonderen Ort: "Fig Tree Arch" - ein riesiger Feigenbaum der ein natürliches Tor bildet und groß genug ist, dass wir darunter durch reiten können. Das interessante Wahrzeichen ist Heimat diverser Vögel, Affen und Insekten die wir etwas beobachten können. Auf dem Weg nach unten halten wir an einem Aussichtspunkt für ein kleines Picknick und genießen an klaren Tagen einen Ausblick auf den Kilimanjaro in der Ferne. Die Pferde werden mit dem Transporter zum nächsten Ort gebracht.
Optional können wir nach der Mittagspause einen Besuch bei einer kulturellen Organisation machen, die sich für Stärkung der Frauen im Tourismus der lokalen Gemeinde einsetzt.
Danach unternehmen wir eine Pirschfahrt an einem alkalischen See, wo wir uns Sichtungen von Flamingos, Zebras und Wasserbock erhoffen. Eine tolle Gelegenheit für fantastische Fotos! Optional (gegen Aufpreis) können wir auch eine Kanutour auf dem See einplanen. 
Am Abend fahren wir wieder in eine schöne Lodge (Maasai Lodge oder vergleichbar), wo wir eine tolle Mischung aus Tradition und modernem Komfort erleben. 

4. Tag

Weite Ebenen und Wildtierbildung

Was könnte schöner sein, als den Tag mit einem Buschfrühstück und anschließendem Ausritt zu starten? Heute reiten wir über die weiten ebenen von Narco, wo wir vielleicht Zebras und Antilopen zu Gesicht bekommen. Wir kommen in das von der lokalen Gemeinde verwaltete Naturschutzgebiet "Enduimet Wildlife Management Area"(WMA) - ein wichtiger Habitatskorridor zwischen dem Amboseli Nationalpark in Kenia und Tansania's Kilimanjaro und Arusha Nationalparks, sowie dem Natron-Gebiet und der Serengeti im Westen. Die WMA ist Heimat von vielen Tierarten, u.a. Elefanten, Zebras, Giraffen, Antilopen, Löwen, Leoparden, etc. Gleichzeitig ist unser Besuch eine tolle Gelegenheit, mehr über die lokalen Maasai Stämme zu lernen, die in dieser Gegend ihre Viehherden grasen lassen - oft im Einklang mit den Wildtieren. 
Das Mittagessen nehmen wir im Besucherzentrum der Enduimet Wildlife Management Area ein. Danach gibt es eine Führung durch das Zentrum und eine Präsentation über die Aktivitäten von einem Ranger, z.B. Wildtierrettungsaktionen von Elefanten. 
Am Nachmittag reiten wir weiter bis zum Camp, das unser Backup-Team bereits in den Ngasurai Ebenen aufgebaut hat. Wir schlafen in geräumigen Zelten, umgeben von den Pferdepaddocks. Das Camp wird von Ortskundigen Maasaikriegern bewacht.
5. Tag

Welchselhafte Landschaften

Unser heutiger Ritt führt durch eine Vielzahl unterschiedlicher Landschaften. Wir reiten Richtung Norden, auf den Ebenen eingefasst von mächtigen Bergen: Kilimanjaro im Osten, Meru im Süden, Longido im Westen und die "Sieben Schwestern" im Norden. In der Nähe der Sieben Schwestern machen wir Mittagspause und eine kleine Siesta, bevor wir weiter reiten zu unserem Camp, das heute mit einem tollen Blick auf den Kilimanjaro aufgebaut ist.
6. - 7. Tag

Salzpfannen und Elefantenfährten

Die nächsten beiden Tage verbringen wir in der Wildnis - wir reiten durch die Salzpfannen, die ideal sind für ausgelassene Galoppstrecken, und entlang des Ambosel Sees nahe der Kenianischen Grenze. Die Gebiete Sinya und Kitenden sind wichtige Korridore für Elefanten, um sicher zwischen Amboseli und Enduimet zu wandern. Die Region ist bekannt für die trockenen Verhältnisse und die Akazienbäume. Sinya ist außerdem bekannt für die Uralten Elefantenbullen mit den imposanten Stoßzähnen, die man auch "Supertuskers" nennt - ein Hotspot für Elefantensichtungen! 
Das Zusammenleben von Wildtieren und dem traditionellen Lebensstil der Massai bietet Besuchern Einblicke in nachhaltige Naturschutzpraktiken und den kulturellen Reichtum der Region. Es ist ein relativ abgeschiedener und unberührter Ort, ideal für Reisende, die ein Abenteuer abseits der ausgetretenen Pfade mit minimalen menschlichen Auswirkungen suchen. Wir folgen den Fährten von Elefanten, großen Katzen und Kleinwild. 
Das Camp wird jede Nacht in einer günstigen Location für uns aufgebaut.
8. Tag

Abschied und Abreise

Am Morgen des letzten Tages unternehmen wir noch einen Abschiedsausritt mit der Hoffnung, einen von den spektakulären "Supertusker" zu sehen. Ein spätes Frühstück und dann gilt es auch schon, Abschied von den Pferden und Teams zu nehmen. 
Transfer zum Flughafen oder zur nächsten Destination.

Dies ist ein beispielhafter Reiseverlauf - Änderungen und Irrtümer jederzeit vorbehalten.

Optionale Verlängeung

  • Optional (gegen Aufpreis und bei vorheriger Buchung): Begleiten Sie die berittene Ranger-Einheit auf einem Patrouillenritt und lernen Sie Bushcaft, Fährtenlesen und Ranger Aktivitäten wie Wildtierrettung. Erleben Sie die enge Zusammenarbeit zwischen Rangern und lokalen Massai-Gemeinden.
    Übernachtung: Das letzte Buschcamp der Ranger Experience kann entweder am selben Ort bleiben, sodass die Gäste die vertraute Umgebung genießen können, oder je nach Bedarf näher an einen Rangerposten verlegt werden (es fallen staatliche Gebühren an). Der Aufenthalt in der Nähe eines Rangerpostens bietet einen authentischen Einblick in die tägliche Arbeit der Wildhüter und bietet die Möglichkeit, sich intensiver mit den Themen auseinanderzusetzen und mehr über die Herausforderungen und Erfolge des Wildtierschutzes an vorderster Front zu erfahren. Ob stationär oder an einem anderen Standort, das Buschcamp garantiert ein komfortables und dennoch intensives Wildniserlebnis.
  • Für private Gruppen kann an Tag 4 eine Verlängerung organisiert werden mit Besuch einer lokalen Schule und einem Maasai Themenabend inkl. Speerwerfen, Musik und Tanz, sowie Geschichten am Lagerfeuer. 
  • Verlängerungstage mit Wildbeobachtungsritten sind möglich.

Die Pferde werden gebisslos, mit Hackamores und Sidepulls geritten. Statt englischer oder Westernsättel werden bequeme Trekkingsättel verwendet, die individuell auf jedes Pferd abgestimmt sind.
Die Herde besteht aus Boerperd-Arabermix Pferden aus Südafrika, die alle ein ausgeglichenes Temperament besitzen und für die Farmarbeit oder Distanzritte ausgebildet waren. 

Die Unterbringung erfolgt in einem mobilen Safaricamp mit geräumigen Segeltuchzelten, die mit Betten, Matratzen, Decken und Kissen ausgestattet sind.
- Doppelzelte: Dusche/WC „en suite“
- Einzelzelte: Externes Dusch- und Toilettenzelt
- Eimerduschen mit 10 Litern warmem Wasser pro Person (Handtücher werden immer bereitgestellt)
- Toiletten: Geruchsneutrale Grubenlatrinen mit „Sandspülung“ und Toilettensitzen

In den ersten drei Nächten erfolgt die Unterbringung in komfortablen Lodges. 

Die Mahlzeiten werden frisch zubereitet, oft mit Produkten aus der lokalen Landwirtschaft. Es wird unter freiem Himmel oder in einem romantisch beleuchteten Speisezelt in geselliger Runde gegessen.
Größe der Reitgruppe
in der Regel 2 bis 6 Reiter, maximal 8 Reiter plus Guides

Länge der Ritte
Wir verbringen täglich zwischen 4 und 6 Stunden im Sattel, manchmal auch mehr.

Gewicht
Das Gewichtslimit liegt bei 85 kg.

Reiterliche Anforderungen
Für die Geländeritte sollten Sie ein fortgeschrittener Geländereiter und körperlich fit sein. Da das Gelände sehr unterschiedlich und zum Teil schwierig ist, sollten Sie hier absolut sattelfest sein - kleinere Sprünge über Flüsse und Gräben sind auch dabei! Wir kommen durch Gelände mit Steinen, Grasbüscheln, Dornen und Löcher. Die Hindernisse können manchmal aus der Ferne nicht erkannt werden und es ist daher erforderlich, dass die Pferde schnell reagieren. Sie springen zuverlässig über das Hindernis oder weichen schnell aus. Die Pferde sind sehr trittsicher und tragen ihren Reiter sicher ans Ziel, allerdings wird vom Reiter erwartet, dass er einen ausbalancierten Sitz hat, um der Bewegung des Pferdes zu folgen.
Schwierige Teilstrecken müssen manchmal auch zu Fuß bewältigt werden, dafür brauchen die Reiter bequeme Wander- und Reitschuhe mit Gummisohle. Zur Schonung von Pferd und Reiter gilt die Regel, jede Stunde für 10 Minuten abzusteigen. Die Pferde sind fit und gehen gern vorwärts.

Sie müssen unbedingt in der Lage sein, bei Notwendigkeit einen schnellen Rückzug zu meistern – wir reiten in einer Gegend mit potentiell gefährlichen Wildtieren. Sie müssen einen sicheren Sitz haben und jederzeit die Geschwindigkeit und Richtung Ihres Pferdes kontrollieren können. Eine ausgedehnte Galoppstrecke im Jagdgalopp sollte kein Problem sein und Sie sollten nach einem Ausweichmanöver Ihres Pferdes durch ein Hindernis oder einer überraschenden Wildtierbegegnung immer noch fest im Sattel sitzen.

Hinweis: Der Veranstalter vor Ort räumt sich das Recht ein, die Kompetenz und Erfahrung eines Reiters zu bewerten. Ein Reiter, der nach der Meinung des Führers nicht in der Lage ist, sein Pferd unter Kontrolle zu halten, oder eine Gefahr für sich, die anderen Reiter, das Pferd oder die Gruppe darstellt, muss leider absteigen.

Helmpflicht
Wir empfehlen Ihnen das Tragen Ihres eigenen, gut sitzenden Reithelms. Reiten ohne Helm erfolgt auf eigene Verantwortung.

Gelände/Landschaft/Tiere
Das Gelände ist sehr abwechslungsreich, vom unwegsamen, dichten Wald, über steinigen Boden, z. B. durch trockene Flussbette, bis hin zu sandigen Savannen-Ebenen.
Der Wanderritt führt uns vom Bergregenwald des Mt. Meru bis in die Savanne ins West Kilimandscharo Wildgebiet und endet am Mt. Kilimandscharo Bergwald.

Der Arusha NP ist er einer der kleinsten Nationalparks in Tansania. Durch den großen Höhenunterschied finden wir im Park fünf Vegetationszonen, von Savanne in 1.500 Meter über Trocken- und Berg-Regenwald bis zu Afro-Alpinen Zone in 4.566 Metern – dem Mt. Meru. Der alles überragende Mt. Meru, der drittgrößte Berg Afrikas mit dem „Little Meru“ verzaubert uns mit einer atemberaubenden Szenerie.
Die verschiedensten Lebensräume dieses Parks - Krater, Flüsse und Seen bieten Refugium für unterschiedliches Wild, darunter Elefanten, Kaffernbüffel, Hippos, Giraffen, weiterhin Zebras, Gnus und Antilopen. Auch Raubtiere wie Leoparden, Tüpfel- und Streifenhyänen sind neben Schakalen zu finden. Fünf verschiedene Primaten, darunter die auffälligen schwarz-weiße Seiden-Affen (Guereza) und eine fantastische Vogelwelt – rund 500 Arten, sind zu bewundern.

Die Park-Grenze ist, wie auch in allen anderen Parks in Tansania, nicht eingezäunt und die Tiere, welche uns begegnen, haben vielleicht gerade einen langen Weg hinter sich. Die „Kleine Serengeti“ ist eine offene Kurzgras-Ebene welche dauerhaft von vielen Wildtieren genutzt wird. Verschlungene Pfade mit Spuren und Losungen verraten die ständige Präsenz von Wild, der Regenwald besticht mit Baumfarnen und Moosen. Achten Sie auf die bunten Hartlaub´s Turaco mit purpurroten Schwingen – ihre Rufe hallen weithin hörbar durch den Wald.

Wir reiten durch Massai Land - hier mischen sich die für Afrika typischen Boranrinder und Schwarzkopfschafe der Massai oft mit den Wildtieren. In den Eurphorbien-Wäldern halten wir nach Elefanten Ausschau. In der Savanne erleben wir DIE afrikanische Wildnis mit einer faszinierenden Tierwelt: neben Giraffen treten hier Elen- und Impala Antilopen in großen Herden auf, außerdem tummeln sich Wasserbock, Kudu, Buschbock, Thompson‘s- und Grant‘s Gazellen, Dikdik, Zebras, Weissbartgnus, Warzen- und Pinselohrschweine und manchmal sehen wir Elefanten oder scheue Raubkatzen wie Geparden und Leoparden. Primaten (Grüne und Diademmeerkatzen, Gelbe- Oliv und Hybrid-Paviane) und noch dazu eine große Menge interessanter Vögel sind immer präsent in diesem Gebiet. 

Kinder und Nichtreiter
Kinder ab 14 Jahren und Nichtreiter sind auf der Makoa Farm jederzeit willkommen. Für Nichtreiter können wir ein Alternativprogramm zum Reiten organisieren. So werden Touren mit dem Jeep, zu Fuß oder dem Mountainbike (nach Vorreservierung) angeboten und Sie können die Reiter zum Picknick treffen. Es besteht auch die Möglichkeit, die Reittouren mit dem Geländewagen zu begleiten.

Weitere Aktivitäten
Optionale Ergänzungen, weitere Ritte, kulturelle Besuche und Game Drives sind möglich! Fragen Sie das Team von pferdesafari!

An-/Abreise
Flugzeug: Mit internationalen Fluglinien wie zum Beispiel KLM von Deutschland nach Kilimanjaro Airport bei Arusha. Nach Ihrer Ankunft werden Sie vom Kilimanjaro Airport abgeholt und zur Lodge gebracht.

Visum/Einreisebeschränkungen
Für die Einreise nach Tansania benötigen deutsche Staatsbürger laut Auswärtigem Amt einen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über die Reise hinaus gültig ist.
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Tansania ein Visum. Es sollte vor der Einreise bei der Botschaft von Tansania in Berlin bzw. als E-Visum beantragt werden.
Weitere Informationen zum Verfahren erteilt das zuständige tansanische Immigration Department sowie die Botschaft von Tansania in Berlin.

Hinweise für die Einreise von Minderjährigen
Es sind laut Auswärtigem Amt keine besonderen Bestimmungen für die Einreise von Minderjährigen bekannt. Beachten Sie ggf. die Hinweise für eine Einverständniserklärung für Minderjährige.

Gesundheit
Laut Auswärtigem Amt sind bei der direkten Einreise aus Deutschland auf das Festland Tansanias und nach Sansibar keine Pflichtimpfungen, insbesondere keine Gelbfieberimpfung erforderlich. Dies gilt auch, wenn im Transit über ein Gelbfieber-Endemiegebiet eingereist wird, solange bei dem Zwischenstopp der Flughafen nicht verlassen wird und der Aufenthalt weniger als 12 Stunden beträgt.
Bei einer Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (z. B. Nachbarländer), wird der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung ab dem vollendeten 1. Lebensjahr verlangt.
Für längere Aufenthalte im Land und bei erhöhter Mückenexposition kann eine Gelbfieberimpfung auch aus medizinischen Gründen sinnvoll sein.

Achten Sie darauf, dass sich die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Gelbfieber, Typhus, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.

Ein hohes Malaria-Risiko besteht laut Auswärtigem Amt landesweit inklusive der Städte (auch Daressalam) und Nationalparks. Ein geringeres Risiko herrscht auf der Insel Sansibar, siehe Ständiger Ausschuss Reisemedizin (StAR) der DTG. Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:
Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden). Unser Tipp: behandeln Sie Ihre Kleidung vor der Abreise mit “NoBite”.

Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen tagsüber (Dengue) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria).
Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.
Je nach Reiseprofil ist neben der notwendigen Expositionsprophylaxe zudem eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich. Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird empfohlen.

Im Wildtierbereich kommen auch Zecken vor, denken Sie daran, sich auch hiervor entsprechend zu schützen.

Sicherheit und Versicherung
Eine ausreichende Auslandskrankenversicherung, welche auch das Reiten und den Krankenrücktransport abdeckt, ist für diese Reise unerlässlich.
Eine Mitgliedschaft der Flying Doctors ist ein Muss und kann unter folgendem Link abgeschlossen werden: http://www.amrefgermany.de/flying-doctors/touristenmitgliedschaft/
oder http://www.flyingdoctorsafrica.org.
Auf Wunsch buchen wir auch die Flying Doctors Mitgliedschaft für Sie (nicht im Reisepreis enthalten).
Damit ist eine Evakuierung im Notfall abgedeckt, alle weiteren Kosten (z.B. Behandlungskosten, Rücktransport nach Deutschland) sind von Ihrer Auslandskrankenversicherung zu tragen.
Wir empfehlen Ihnen den Abschluss eines Reiseversicherung-Komplettschutzes für diese Reise.

Jede Safarigruppe wird von einem der Veranstalter persönlich und einem weiteren Assistenz-Guide begleitet. Eine Erste-Hilfe-Ausrüstung, GPS und ein Mobiltelefon/Funk werden mitgeführt, um im Notfall Kontakt zum Begleitfahrzeug bzw. zur Reservatsverwaltung oder den Rangern aufzunehmen. Im Wildgebiet wird das Camp nachts von einem bewaffneten Ranger oder Masai Kriegern bewacht.

Von der Farm wird jegliche Haftung für Unfälle oder Geschehnisse jeglicher Art sowie deren Folgen ausgeschlossen, in welchen Gäste/Klienten involviert sein könnten. Dieser Haftungsausschluss gilt sowohl für einen Aufenthalt auf der Lodge als auch während des Transports oder der Teilnahme an Aktivitäten, die von der Farm arrangiert werden. Bei Ankunft müssen Sie eine entsprechende Haftungsfreistellungserklärung unterzeichnen.

Klima
Im April und Mai ist in Tansania die große Regenzeit. Das bedeutet nicht unbedingt, dass es Tag und Nacht regnet, aber die Regenwahrscheinlichkeit ist deutlich höher als in den anderen Monaten des Jahres. Der April gilt deshalb als der ungeeignetere Monat für Safaris. Ende Mai sinkt die Regenwahrscheinlichkeit wieder und im Juni beginnt die sogenannte Trockenzeit.
Juni bis August sind die kühlen Monate in Tansania und wenn der Regen gut war, ist bis zum Juli sehr viel Grün zu sehen. Diese Monate sind ideal für hitzeempfindliche Reiter.
Im August färbt sich Tansania wieder golden und ab September wird es wieder deutlich wärmer. In den Monaten von Oktober bis März steigen die Temperaturen stetig an.

Der Ritt wird nur in der Trockenzeit von Juli bis März angeboten. 

Kleidung und Anderes
Wir empfehlen folgende Artikel und Kleidung mitzubringen:
Reithelm (das Reiten ohne Helm erfolgt auf eigene Verantwortung)
Reitkleidung in gedeckten Farben (keine weiße oder bunte Kleidung)
Baumwoll-Reithosen
Half- oder Full-Chaps (empfehlenswert wegen Dornen)
Leichte Reitschuhe, die unbedingt auch bequem zum Gehen sind, wenn wir in schwierigem Gelände die Pferde führen müssen
Langärmeliges Hemd
Sweater oder Fleecepulli, evtl. als Jacke mit Taschen
Leichte wasser- und windabweisende Jacke
Sonnenhut mit Band
Sunblocker und Lippenbalsam mit Sonnenschutz
Taschen- oder Stirnlampe
Kamera mit genügend Batterien/Akkus und Fernglas an einem starken Riemen zum Umhängen, idealerweise in einer wasser- und staubgeschützten Tasche, die sich zusätzlich am Gürtel befestigen lässt. Die Satteltaschen sind für Trinkwasser und Erste Hilfe Material reserviert und nicht groß genug, um die Kamera hier unterzubringen.
Bitte nutzen Sie Rucksack oder Sporttaschen, keine Koffer. Auf Safari können ca. 15 kg pro Person mitgenommen werden. Seit dem 1. Juni 2019 sind in Tansania Plastiktüten verboten. Das gilt auch für die Einreise, es dürfen keine Plastiktüten im Hand- oder Aufgabegepäck mit ins Land gebracht werden!

Zahlungsmittel
Landeswährung ist der Tansania-Schilling (TZS). Kreditkarten als Zahlungsmittel werden meist in größeren Hotels akzeptiert, manchmal jedoch nur noch VISA.
Die Mitnahme von ausreichend Bargeld (Euro/US-Dollar) wird empfohlen. Bei Mitnahme von Dollarnoten ist zu beachten, dass Banken und Wechselstuben meist nur Dollarnoten mit Prägedatum ab dem Jahr 2006 annehmen.
Der Umtausch von Euro in Landeswährung bleibt auf die großen Städte und bestimmte Hotels beschränkt. Das Abheben von Bargeld mit deutschen EC-Karten ist an den Geldautomaten nur noch selten möglich. Empfehlenswert ist daher die Mitnahme von (mehreren) Kreditkarten, mit denen eine Bargeldabhebung an den meisten Geldautomaten möglich ist. Insbesondere mit der weit verbreiteten VISA-Karte lässt sich bei verschiedenen Banken relativ zuverlässig Bargeld abheben. Der Service an den Geldautomaten unterliegt gelegentlich Störungen, daher wird eine Bargeldreserve empfohlen.
Auch kam es in der Vergangenheit des Öfteren zu unberechtigten Bargeldabhebungen Dritter zu Lasten einer kurz vorher am Geldautomat benutzten Kreditkarte.

Neben den Pferden, deren Belohnung meistens in mehr oder weniger süßen Naturalien von kaum einem Reiter vergessen wird, ist der unermüdliche Einsatz des Betreuungsteams hier beim Reiturlaub in Tansania von ausschlaggebender Bedeutung für das Gelingen Ihrer Reise. Richtwerte für Trinkgelder sind ca. 20-25 USD pro Person/Tag.

Fotografieren/WLAN/Strom
Die Lodges ist an die ganz normale staatliche Stromversorgung angeschlossen. Leider sind wir ein ganzes Stück von den Hauptleitungen entfernt und von den theoretischen 230 Volt kommen abends nur noch 80 bis 120 Volt aus der Steckdose und es gibt regelmäßige Stromausfälle, die zwar seltener tagelang anhalten, aber es können durchaus ganze Tage oder Nächte auch mal stromlos sein. 
Auf Safari und in unseren Buschcamps kann normalerweise nichts geladen werden, also bitte für die Reitsafaris genügend volle Akkus oder aufgeladene Powerbank mitbringen!

Trinkgeld
Ein Trinkgeld für die Crew von ca. 20 - 25 USD pro Tag pro Gast ist üblich.

Enthaltene Leistungen

 
Gruppentransfers zu bestimmten Uhrzeiten
Verpflegung während der Safari inkl. Kaffee, Tee, Wasser, Rosella-Saft (ausgenommen Getränke auf den Lodges)
Reiten und Aktivitäten laut Ablaufplan
Englischsprachige Guides

Nicht enthaltene Leistungen

 
Internationale Anreise
Versicherungen
Flying Doctors Mitgliedschaft (Silver Short Term Cover muss vor der Reise abgeschlossen werden)
Transfers außerhalb der Gruppentransferzeiten
Getränke bei Lodgeaufenthalten
Softdrinks und Alkohol
persönliche Ausgaben

Zusatzleistungen

 
Nationalparkgebühren und Naturschutzabgabe 855,00 €
pro Person
Einzelzimmerzuschlag 450,00 €
pro Person, wenn das Zimmer nicht geteilt werden möchte
Transfers außerhalb der Gruppentransferzeiten 75,00 €
ab/bis Kilimanjaro Internation Airport pro Strecke pro Fahrzeug (max. 4 Personen)
TERMIN
PREIS
PLäTZE
01.01.2026 - 31.03.2026
Plätze
ab 4300€

8 Tage/7 Nächte im Doppelzelt


01.07.2026 - 31.12.2026
Plätze
ab 4300€

8 Tage/7 Nächte im Doppelzelt


= Genügend freie Plätze
= Nur noch wenige freie Plätze
= Nicht mehr buchbar
Wir beraten Sie gerne!
Patricia Haller & Alexa Kern
Telefon: +49 (0) 7121 - 145 38 10
E-Mail: info@pferdesafari.de
01.01.2026 – 31.03.2026
01.07.2026 – 31.12.2026
= Anfragen
= Buchen

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