Irland

 

Reiten in Irland
Irland ist ein Paradies für Naturliebhaber. Besonders der Westen bietet eine einmalige Vielfalt aus Sandstein, Karstfelsen, Mooren, Seen und Wäldern. Hier blühen unzählige Blumen, Büsche und Bäume. Der Einfluss des warmen und milden Golfstroms mit den geringen Winter/Sommer-Temperaturunterschieden fördet das Wachstum vieler bekannter und auch exotischer Pflanzen. Kein Wunder, dass die Bauern jeden neuen Tag mit einem „Schöner Tag heute, Gott sei Dank!“ begrüßen.

Die Vielzahl an Flüssen und Seen sind ein Eldorado für Sport- und Freizeitangler. Oft kann man Hechte sehen, die im flachen Wasser die Sommersonne genießen. Lachs und Forelle, die die klaren Flüsse lieben, fordern Angler heraus.

Die Torf- und Moorlandschaft ist Irlands großer Naturschatz, nicht nur zur Energiegewinnung, sondern auch als letzter natürlicher Zufluchtsort. Doch Vorsicht beim Betreten, es kann gefährlich sein! Wenn man jedoch auf den alten Torfwegen bleibt, ist man sicher. An manchen Stellen kann man noch die keltischen „tougher“ (Holzwege) sehen, die sich durch das Torf ziehen.

Der Burren, „ein felsiger Ort“, ist eine einmalige Kalksteinlandschaft von eigener Schönheit. Auf Grund des klaren Lichts, des Golfstroms und des warmen Kalkgesteins gedeihen sowohl arktische als auch mediterrane Pflanzen am gleichen Standort. Seit Jahrtausenden wird diese Gegend als Weideland genutzt. Die zahlreichen steinernen Monumente, Burgen, Kirchen und Turmhäuser zeugen von der Bedeutung dieses Naturschatzes für Siedler vergangener Zeiten. Es ist ein typisch irisches Erlebnis hier an den endlosen Steinmauern und „Hungerstrassen“ entlang zu reiten.

Von Irlands wechselvoller Geschichte zeugen eine große Anzahl steinzeitlicher Gräber und Steinsetzungen, keltische Schutzwälle und Grabstätten – und alle haben ihre eigenen lokalen Geschichten und Sagen. Keltische Kultur und Sprache haben die irische Geschichte seit Jahrtausenden geprägt, was bis auf den heutigen Tag zu sehen ist.

Man fühlt sich in die Vergangenheit zurückversetzt, wenn man an den Ruinen der Bauernhäuser vorbei reitet, die das schwierige Leben früherer Zeiten erzählen.